
Popmusik in all ihrem Facettenreichtum. Mit Freude schöpft man hier Inspiration aus der Fundgrube der Musikhistorie. Manchmal auf kindlich-naive Art, dann wieder überraschend erwachsen. Musik ist eine Spielwiese. Francis International Airport lebt von den Gegensätzen, der Synergie aus männlichen und weiblichen Vocals, dem Hin und Her, dem Auf und Ab zwischen Tradition und Neuland.
Die fünf Mitglieder zogen sich ins heimatliche Kaff nach Niederösterreich zurück, wo im selbstgebauten Studio erste Demos aufgenommen wurden. Ein vollkommen autonomes Arbeiten setzt einen gewissen Erfahrungsschatz voraus, dem man sich in sukzessiver Kleinarbeit annäherte. Die ersten aufnahmetechnischen Gehversuche wurden umarrangiert, ausgebaut oder gänzlich verworfen.
Ergraute Songstrukturen wurden aufgebrochen, um fragiles Elektronikgefrickel und sphärische Arrangements erweitert und nach vielen Monaten Arbeit stellte sich bei allen beteiligten ein Zufriedenheitsgefühl ein. Nicht nur der Sound war ein anderer, auch die einzelnen Mitglieder veränderten sich ob des Gemeinschaftsprojekts. Im Sommer 2007 war es dann soweit: man erklärte die Aufnahmen für den ersten Longplayer für beendet.
we are jealous. we are glass. Soviel zum Status Quo.
